Wichtig zu Wissen - Schuljahr 2022/2023

Lesekönig 2022/23

Auch in diesem November trafen sich die Klassensieger des Vorlesewettbewerbs der 5. und 6. Klassen zur Ermittlung ihrer Besten.
Allen Zuhörern bereitete es großes Vergnügen, die tollen Lesevorträge mitzuverfolgen, wobei sich diesmal die Texte der jährlichen „Ich schenk dir eine Geschichte“-Aktion sowie „Die drei !!!“ und „Die drei ???“als besonders beliebt erwiesen. Beeindruckend meisterten alle sieben Teilnehmer auch den schwierigen 2. Teil des Wettbewerbes, da nun jeder ein ihm unbekanntes Textstück aus dem fantasievollen Buch „Dreimal schwarzer Kater. Krispin und der mächtigste Zauber der Welt“ von Wieland Freund (Verlag BELTZ & Gelberg, 2020) möglichst fließend und ausdrucksstark vorlesen musste. Nach einer Kekspause konnten die Sieger verkündet werden: Alexa Gustiol aus der Klasse 5a und Niels Morawe aus der Klasse 6b. Herzlichen Glückwunsch der Lesekönigin und dem Lesekönig des Schuljahres2022/23!
Ein besonderes Dankeschön geht an die kompetenten Jurymitglieder Guido (9a), Aaron (6c) sowie Aaliyah, Aimee, Aurora, Cedric und Minnik aus der 8c.
Niels wird unsere Schule beim Stadtwettbewerb vertreten. Viel Erfolg und bis dahin allen gemütliche, interessante und unterhaltsame Lesestunden!

Auf der „Straße der beruflichen Möglichkeiten"

Bereits zum zweiten Mal verwandelte sich die Schenckendorff-Sporthalle aus einer, unseren Schülern wohlbekannten Sportstätte in die „Straße der beruflichen Möglichkeiten“, reich bestückt mit interessanten Ständen zur beruflichen Orientierung und Zukunftsplanung.

Am 06.10.2022, nach umfangreicher und intensiver Vorbereitung durch viele Beteiligte unserer Schule und unserer Kooperationspartner, startete das bunte Treiben. Die Schüler der 8.-10. Klassen sowie der AOS konnten dabei ihre Fragen zur Berufswahl stellen. Vielfältige und interessante Materialien, Flyer und Aktionen halfen den Schülerinnen und Schülern, den Blick auf dieses wichtige Thema zu lenken.

Sowohl altbekannte, aber auch ganz neue Unternehmen standen Rede und Antwort, stellten in aufschlussreichen Gesprächen ihre Einrichtungen und Firmen vor und informierten über die jeweiligen Berufsbilder und Ausbildungsberufe ihrer Branche.

Viele Schülerinnen und Schüler waren gut vorbereitet, stellten Fragen und nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und somit Absprachen für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu treffen.

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten und Organisatoren, besonders aber den Kooperationspartnern unserer Schule: dem Klinikum Görlitz und dem Landratsamt, das Porta - Möbelhaus, Siemens Energy und den Vertretern der AWO, ENO und der bao-GmbH, der HS Timber GmbH wie auch den Stadtwerken Görlitz, der Agentur für Arbeit, der Görlitzer Gleis- und Tiefbau GmbH sowie dem Romantik Hotel Tuchmacher.

Für das leibliche Wohl sorgten an diesem Tag die Schüler der Abschlussklasse 9c und stellten dabei schon einmal erfolgreich ihr praktisches Können auf dem Gebiet „Hauswirtschaft und Kochen“ unter Beweis. Danke für die kulinarischen Überraschungen!

Nun heißt es, eigene Ziele und Vorhaben hinsichtlich der Berufswahl, eines Praktikums oder einer Ausbildungsstelle weiter zu verfolgen und umzusetzen .
Viel Erfolg dabei!

Projekt: "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen"

Rassismus zeigt sich im Alltag oft unterschwellig, aber manchmal auch ganz offen.
Wichtig ist, dass man über die Ursprünge von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und rechtem Gedankengut spricht und klärt, warum sie eine Gefahr für unsere Demokratie sind.
Demokratie ist nicht selbstverständlich.
„Demokratie braucht Demokraten“, sagte einst der deutsche Reichspräsident Friedrich Ebert. Diese Erkenntnis gilt bis heute. Demokratie muss im Alltag gelebt und verwirklicht werden.
Alle Klassen der AOS beschäftigten sich deshalb am 13.10.2022 mit den Grundsätzen der Demokratie.
Wie kommt eine Entscheidung zustande?
Welche Rolle spielen Parteien?
Wo findet Demokratie überall statt?
Schwerpunkte waren auch die Gefahren, die von Politikverdrossenheit, Populismus und rechtsextremen Einstellungen ausgehen.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die rechte Szene und wie Rechtsradikale versuchen, die Gesellschaft zu unterwandern.
Es wurde deutlich, dass sich jeder aktiv engagieren kann, z.B. in der Schule oder im Verein.

Sonderausstellungen: Silber für Sklaven – Schätze des Mittelalters

Am 07.10.2022 besuchten Mitarbeiter der OSI eine weiterbildende Führung im Görlitzer Kaisertrutz.
Die Museumspädagogin Frau Knoll informierte sehr unterhaltsam, spannend und kurzweilig über die zahlreich, ausgestellten Hacksilberschätze (zerkleinerte Münzen und Schmuckstücke) um 1.000 aus Ostdeutschland, Polen und dem Ostseegebiet.
Dabei erfuhren wir, dass es bereits damals einen weitreichenden Handelskontakt vom Hindukusch bis an die Nordsee gab.
Beeindruckend, überraschend und zugleich erschütternd ist in diesem Zusammenhang das Thema: Sklaverei.
Es wurde nicht nur, wie bekannt mit Pelzen, Wachs und Honig gehandelt, sondern dass weitaus wertvolles Handelsgut waren, kriegsgefangene und geraubte Männer, Frauen und Kinder.
Menschliche Gebeine und eiserne Fesseln aus Mecklenburg – Vorpommern legen Zeugnis ab, über die unmenschliche Grausamkeit des Sklavenhandels.

Am Ende des Rundganges erfährt man ergänzend auch noch viel Wissenswertes über die Schmuckherstellung in Böhmen und Mähren während des 9. und 10. Jahrhunderts.
Die Wanderausstellung „Schätze des Mittelalters“ lässt wundervollen Schmuck des 11. bis 13. Jahrhunderts aus dem Warschauer Nationalmuseum erstrahlen.

Wir senden freundliche Grüße und ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Görlitzer Kunstsammlungen für einen bildenden, erlebnisreichen und interessanten Nachmittag.

Projekttag: Jüdischer Friedhof

Auf dem Jüdischen Friedhof haben zahlreiche Görlitzer Bürger, Geschäftsleute und Wissenschaftler ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Ihre Geschichten erzählen uns die Grabmale, Grabsteine und Familiengrabstätten mit ihren Inschriften und Symbolen.
Die Schüler/innen der Klasse 10RS begaben sich am 21.09.2022 auf die Spurensuche der Vergangenheit vor Ort.
Der Friedhof besteht seit 1848/49.
1934 sollte er dem Erdboden gleich gemacht werden.
Das Preußische Gesetz verbietet jedoch eine Zerstörung.
So gab es zwar einen Versuch, dieses Gesetz zum Nachteil der jüdischen Friedhöfe zu ändern, dieser wurde aber nie durchgesetzt.
1933 bis 1945 wurden sämtliche Metallteile von den Gräbern entfernt.
1948 erwarb die jüdische Gemeinde in Dresden den Friedhof.
1951 wurde das Ehrenmal errichtet und eingeweiht.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Daniel Breutmann vom Kulturbüro Görlitz für die berührende und informative Führung.