Wichtig zu Wissen - Schuljahr 2021/2022

GTA-Messe

Am 23.09.2021 fand unsere 1. GTA-Messe in der Aula der Oberschule statt. Das Interesse dafür war sehr groß: die GTA-Anbieter und die Schüler waren sehr gespannt und engagiert. Es wurden viele Fragen zu den Angeboten gestellt. Schüler und Anbieter konnten gut ins Gespräch kommen.
Hoffen wir auf eine rege Beteiligung unserer Schüler an diesen tollen Veranstaltungen am Nachmittag.
Wir danken allen Anbietern an dieser Stelle für ihre Ideen und ihr Engagement.

GTA-Koordination durch Frau Berger/Frau Gräupner

Landesschülerkongress „vision.schule 2021“

Vom 01.10.2021 bis zum 03.10.2021 fand in Dresden, ein Schülerkongress unter dem Thema: „vision.schule“ statt.
Während des Kongresses sind zeitrelevante Themen, wie z.B. Lehrpläne, Ernährung in den Schulen oder Benotung in speziellen Fächern besprochen worden.
Alle Diskussionsrunden sollten von Schüler geführt werden, wobei die Organisatoren nur die Funktion der Moderatoren erfüllten. Jeder bekam die Möglichkeit sich zu äußern und seine eigene Meinung, zu verschiedenen Gesichtspunkten, vorzustellen.
Am ersten Tag erhielten die Schüler die Chance, beliebige – aber immer noch schulbezogene – Fragen, an Sachsens Kultusminister, Christian Piwarz zu stellen. Die Fragen waren teilweise schwer und kontrovers, jedoch gelang es allen, die Ruhe zu bewahren und konstruktive Gespräch zu führen bzw. konstruktive Kritik zu üben.

Unsere Schule wurde vor Ort von Kevin Simon und Kacper Dezor aus der Abschlussklasse 10b vertreten.

„Straße der beruflichen Möglichkeiten“

Auf der „Straße der beruflichen Möglichkeiten“ - endlich war es soweit.
Nach umfangreicher und intensiver Vorbereitung durch viele Beteiligte unserer Schule und unserer Kooperationspartner begaben wir uns am 29.09.2021 auf die „Straße der beruflichen Möglichkeiten“.
Wir mussten tatsächlich etwas „Wegstrecke unter die Füße“ nehmen, da aufgrund der angekündigten Wetterbedingungen nur die Schenckendorff-Turnhalle anstelle der Schulhöfe zur Nutzung in Frage kam. Diese lieferte dafür aber einen perfekten Rahmen und eignete sich hervorragend für immerhin 13 Firmen und Unternehmen, die sich hier den Schülern der 8.-10. Klassen und ihren Eltern sowie den Schülern der AOS an vielen Ständen präsentierten.
In entspannter und ruhiger Atmosphäre wurden einzelne Berufsbilder der einzelnen Unternehmen und Einrichtungen vorgestellt und erläutert, Fragen zur Bewerbung und Berufswahl beantwortet, neue Kontakte geknüpft. Vielfältige und interessante Materialien, Flyer und Aktionen halfen den Schülerinnen und Schülern den Blick auf das wichtige Thema der Berufswahl zu lenken. Aber es wurde nicht nur präsentiert, in aufschlussreichen Gesprächen wurden sie motiviert, ihre Fragen zu stellen und die aktuelle Gelegenheit beim Schopfe zu fassen, um vielleicht doch noch einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu ergattern.
Dafür hatten sich die meisten Schüler gut vorbereitet, bereits in den Deutschstunden im Vorfeld ihre Bewerbungsunterlagen überarbeitet und Lebensläufe verfasst.
Es war ein buntes Treiben zwischen den Ständen des Klinikums und des Landratsamtes, Porta und Görlitzer Gleis- und Tiefbau GmbH, AWO und IHK, HS Timber und den Stadtwerken Görlitz, BAO, Leko, Eno und der Agentur für Arbeit. Besonderes Interesse fand ebenso das Angebot der Polizei.
Mit Hilfe aller Beteiligten verwandelte sich die „Straße“ in einen „Markt von beruflichen Möglichkeiten“, der für viele unterschiedliche Interessen und Fragen Antworten zu bieten hatte.

„Eine Pflicht zum Ungehorsam“ - Rollenspiel zum ersten Mauerschützen-Prozess

Unter Leitung von Herrn Roman Grafe (Buchautor und Filmemacher) wurden den Schülern der 10. Klassen und der AOS an drei Tagen (08.11., 09.11. und 10.11.2021) in einem gemeinsam gestalteten Rollenspiel, Kenntnisse zum ersten Prozess gegen Mauerschützen der DDR vermittelt.

1991/92 fand dieser Prozess im Kriminalgericht Berlin-Moabit gegen den Todesschützen im Fall Chris Gueffroy statt.
Er war der letzte DDR-Flüchtling, der an der Berliner Mauer noch im Februar 1989 erschossen wurde.

Die beteiligten Schüler konnten unter der Anleitung des Referenten in verschiedenen Rollen das Thema beleuchten und verstehen lernen: als Richter, Staatsanwalt oder Verteidiger, als Angeklagter oder Nebenklägerin. Oder als Vertreter der Öffentlichkeit im Publikum und auf der Pressebank.